Wissenswertes über Psychotherapie der analytischen Psychologie

Die Methode der analytischen Psychologie basiert auf einer fundierten Theorie, deren Basis von C.G. Jung entdeckt und entwickelt wurde. Konflikthaft erlebte Emotionen  -die traumatisch überwältigend bzw. als zu schmerzlich und bedrohlich erlebt wurden-  können nicht verarbeitet  und integriert werden.  Sie werden  verdrängt oder  abgespalten, werden in diesem Sinne unbewusst bzw. entziehen sich der bewussten Beeinflussung. Sie äußern sich aber  in Form von Symptomen wie z. B. Ängsten, Panikattacken, Melancholie oder Aggressionen, sowie in Form eines Komplexes z.B. Selbstwertkomplex, Minderwertigkeitskomplex,  Helferkomplex, Schuld- und Schamkomplex, Machtkomplex und Leistungskomplex.  Es kommt zur Stagnation der Persönlichkeitsentwicklung und vermehrter Krisenanfälligkeit.

In der Psychotherapie werden diese Störungen zugänglich gemacht, damit eine Integration und heilsame Veränderung ermöglicht wird.

Im Unterschied zur klassischen Psychoanalyse wird in der Analytischen Psychologie unter dem Unbewussten nicht nur persönlich Verdrängtes und Abgespaltenes aus der Lebensgeschichte verstanden, sondern es ist auch die Quelle eines unerschöpflichen Reichtums an Intuition, Kreativität und archetypischen Wissens. Die Reifung der Persönlichkeit ist der Angelpunkt der „Jung ’schen Auffassung“. Es geht darum das eigene „Licht“ als auch den eigenen „Schatten“ aufzuspüren,  sich darüber klar zu werden wer man  ist, was  möglich ist und auch zu akzeptieren was man nicht ist und nicht möglich ist. Negative Prägungen und Denkmuster beginnen  abzufließen, sodass neue Perspektiven und Gestaltungsmöglichkeiten entstehen können und ein Leben in Würde und gegenseitigem Respekt gelingen kann.

Die Behandlung finden je nach Maßgabe ca. alle 14 Tage statt, im Gegenübersitzen und konzentriert sich auf das Gespräch, die sich ausbreitende Atmosphäre, die Emotionen und  Stimmungen, die Zwischenräume  und Wahrnehmungen, den sicheren  Raum der therapeutischen Beziehung,  auf Assoziationen und  Fantasien. Träume, Symbole und „aktive Imaginationen“ werden mit einbezogen und eventuell auch gestaltet in Form von Bildern.